Wir feiern Gottesdienste!

Montag 29. Juni 2020


Die Verhaltensregeln für den Gottesdienstbesuch finden sie hier!


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Der neue Kindergottesdienst für zu Hause ist da!

Mittwoch 1. Juli 2020

Liebe Kinder,

leider gibt es wegen der Corona-Pandemie zur Zeit keinen Kindergottesdienst.

Wir haben uns deshalb für Euch etwas ausgedacht:

einen Kindergottesdienst für zu Hause

Das ist ein Heft, in dem es immer eine Geschichte zum Vorlesen gibt und viele verschiedene kreative Ideen,

z.B. etwas zum Basteln, zum Backen, zum Spielen…

Jetzt im Juli ist das Thema „Taufe“.

Im August wird es ein neues Heft mit neuem Inhalt geben.

Das haben wir vor:

Juni:            Die Kirche hat Geburtstag!!! Himmelfahrt und Pfingsten

Juli:             Taufe

August:        Jesus sagt: „Lasset die Kinder zu mir kommen“                 

Ihr könnt Euch das aktuelle Heft in der Kirche im Turm abholen, oder hier direkt herunterladen:

Wir wünschen Euch viel Spaß!

Viele Grüße

das Kindergottesdienst – Team

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„Die neue Normalität“ ist in Vielbrunn angekommen.

Dienstag 2. Juni 2020

von Reimund Bechtold

Früher waren die vielen Freiflächen an der Kirche und am Gemeindehaus eine schwere und kostenintensive Bürde. Nun ist es ein Segen für die Vielbrunner Kirchgänger.

Wenn es irgendwie möglich ist und nicht „Eisenbahnschienen hochkant regnet“, finden die Gottesdienste im Freien statt.

Dies geschah auch an Pfingstsonntag mir den nötigen Verhaltensregeln wie 2,00 m Abstand, Mundschutz, Anwesenheitsliste, Desinfektionsmittel und ohne Gesang.

Pfarrer Micha Stracke ging auf das Pfingstgeschehen ein und erläuterte die biblische Aussage , dass sich Zungen wie von Feuer verteilten. Er verglich diese Erscheinung mit„Blitzen“ die sich am Himmel entladen.

In der Apostelgeschichte 2 Vers 1 – 4 steht geschrieben:

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

In die heutige Zeit übersetzt könnte man dieses Ereignis auch mit „Geistesblitzen“ bezeichnen.

Gerade die dörflichen Glaubensgemeinschaften sind geprägt durch den Zusammenhalt mit den einzelnen Vereinen und Initiativen. Durch die gegenseitige Unterstützung dieser Interessengruppen entsteht mit den „Geistesblitzen“ eine „Win Win Situation“. So findet in Vielbrunn mit dem Schwimmbadeverein, dem VCC, dem HTV, der FFW, dem Rentnertreff und vielen weiteren Vereinen eine rege Zusammenarbeit statt.

Besonders ging Pfarrer Stracke auf die anwesenden Konfirmanden ein. Er wünschte Ihnen, dass sie durch das Kennenlernen der Evangelischen Kirchengemeinde Ihre eigene Erfahrung im christlichen Glauben finden.

Bei dem Schlusslied „O komm du Geist der Wahrheit“ (EG 136) summten die Gottesdienstbesucher leise mit.

Mit dem Segen verabschiedete Pfarrer Stracke die Besucher in das Pfingstwochenende.

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Leben im Schatten der Pandemie – ein Hoffnungsfunken

Donnerstag 19. März 2020

von Hans Burkhardt



Es war ein komisches Gefühl am vergangenen Freitag, als ich nach der Lehrprobe nach Hause fuhr und dann klar war: Das war der letzte Termin in einer Schule bis zum Ende der Osterferien. Es gab auch vorher keine Jubelschreie in den Klassenzimmern, als sich herumsprach, dass der Unterricht jetzt für drei Wochen ausfällt. Alle hatten ein eigenartiges Gefühl, auch die Schüler. Und selbst der Gottesdienst am Sonntag wurde abgesagt.
Wir alle haben so eine Situation noch nie erlebt und wir sind besorgt wie es weiter geht, jeden Tag erhöht sich die Zahl der Infizierten, die Prognosen über das, was kommen wird, sind unterschiedlich, aber alle sorgenvoll.

Der Himmel verdunkelt sich gerade, unsere Sorgen wachsen, unsere Bewegungsfreiheit wird immer mehr eingeschränkt.

So ähnlich stell ich mir die Situation vor, als Noah als Letzter die Arche betritt und noch nicht weiß, wie sich alles entwickeln wird. Klar, wenn Noah schon gewusst hätte, wie diese bedrohliche Geschichte ausgeht, dann wäre er sehr viel ruhiger gewesen. Aber jetzt in dieser Situation ist nichts klar.

Noch zieht sich der Himmel auf dem Foto zu und von der Sonne ist nichts zu sehen. Doch mitten in den dunklen Wolken leuchtet ein Regenbogen auf.

»Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde. Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.«

Wir haben noch ungewisse Wochen vor uns. Aber ich glaube fest daran, dass Gott die Welt und uns Menschen, so wie damals, nicht im Stich lassen wird. Der Regenbogen ist auch für uns heute ein Zeichen, dass Gott bei uns ist in dunklen Zeiten – und dass diese schweren Zeiten auch ein Ende haben werden. Und unser Auftrag: aufeinander achten, uns helfen und unterstützen!


Ihr Hans Burkhardt, Pfarrer

Ein Segensgebet

Es segne uns Gott der Vater, der diese Welt und uns geschaffen hat und erhält.

Der wirkt durch die Klugheit und das Wissen von Menschen, um zu helfen und zu heilen.

Es segne uns Gott der Sohn, der uns liebt und begleitet in all unseren Sorgen und Gedanken.

Der uns durchs Leben trägt, wenn wir nicht wissen, wo und wie wir gehen sollen.

Es segne uns Gott der Heilige Geist, der uns Hoffnung schenkt für dieses Leben und darüber hinaus.

Der uns Kraft und Mut gibt, andere Menschen zu lieben und ihnen zu helfen.

So segne uns der dreieinige gnädige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

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