Eine Wohltat für die Katholische und die Evangelische Seele – Christi Himmelfahrt im Hainhaus

Donnerstag 21. Mai 2020

von Reimund Bechtold

Es dürfen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Aufgrund der Beschränkungen während der Coronakrise waren alle Gottesdienste bis vor Kurzem ausgesetzt.

Nun an Himmelfahrt war es eine Wohltat für alle Christen wieder gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst feiern zu können. Dieser fand wie üblich am Vielbrunner Weiler „Hainhaus“ statt und wurde somit ganz im Sinne der Empfehlungen von Virologen IM FREIEN durchgeführt.

Alle Hygienevorschriften wie das Notieren der Teilnehmer, die Einhaltung der Mindestabstände, das Tragen eines Mundschutzes, usw. wurden selbstverständlich eingehalten.

Pfarrer Hans Burkhardt begrüßte die Anwesenden und trug folgende Lieder mit der Gitarre vor: „Ich sammle Farben für den Winter“, „Du erhebst mich, damit ich auf Bergen stehen kann“ und das Segenslied „Gott segne dich, behüte dich“.

Pfarrer Christoph Zell erläuterte in seiner Predigt, dass der gemeinsame Glaube an Gott und den auferstandenen Jesus über die derzeitige Krise hinweghilft. „Wenn man doch Gott auch mit dem derzeitigen vorgeschriebenen Abstand von 1,50 m nah kommen könnte“ war seine Bemerkung – aber im Gebet können wir ihm ganz nahe sein.

Mit dem gemeinsamen Vater Unser und dem Segen endete der Freigottesdienst.

Gestärkt im Glauben gingen die Gottesdienstbesucher bei strahlendem Sonnenschein zum Himmelfahrtsspaziergang.

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Wichtiger Hinweis!

Samstag 16. Mai 2020

https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/newsticker-ekhn-und-corona.html

Aufgrund der Empfehlung der EKHN vom 15.03.2020 und der aktuellen Gefährdungslage zum Coronoa-Virus fallen alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise bis auf Weiteres aus.

Die Kirche bleibt für das „Stille Gebet“ zu den bekannten Öffnungszeiten geöffnet.

Das Gemeindebüro ist vorübergehend nur telefonisch (270) oder per Mail (buero.evangelisch (at) kirche-vielbrunn) erreichbar.

Zum guten Schluss noch einen Vers aus dem 2. Timotheusbrief: “Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.”

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Hallo Kinder – tolle Neuigkeiten für Euch!

Montag 13. April 2020

Hallo Kinder,

Da wir immer noch keinen Kindergottesdienst gemeinsam feiern können, haben wir ein Heft zum Psalm 23 für Euch zusammengestellt.

Hier könnt Ihr die Geschichte lesen oder Euch vorlesen lassen, etwas basteln, ein Spiel spielen und etwas backen.

Das Heft könnt Ihr Euch in unsere Kirche holen.

oder

Ihr ladet es hier auf der Homepage der Kirchengemeinde herunter:

Und Ihr könnt die TOLLEN Anhänger von Ostern wieder in der Kirche abholen. Ihr habt echt SUPER SCHÖNE Anhänger gemacht. DANKE!!!!!

Wir hoffen, dass wir uns ganz schnell wiedersehen.

Viele Grüße

Das Kindergottesdienst-Team und der Jugendausschuss

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Ein „Licht der Hoffnung“ entzünden

Dienstag 24. März 2020

Gemeinschaft erleben, Gottesdienst feiern, das ist in diesen von der Corona-Epidemie bedrückten Zeiten kaum mehr möglich. Aus diesem Grunde wurde die Aktion „Licht der Hoffnung“ gestartet. Auch in unserer Gemeinde läuten daher abends um 19:00 Uhr die Kirchenglocken. Mehr dazu unter:

https://www.ekhn.de/aktuell/nachrichten/aus-den-regionen/detailregionen/news/ein-licht-der-hoffnung-entzuenden.html

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Leben im Schatten der Pandemie – ein Hoffnungsfunken

Donnerstag 19. März 2020

von Hans Burkhardt



Es war ein komisches Gefühl am vergangenen Freitag, als ich nach der Lehrprobe nach Hause fuhr und dann klar war: Das war der letzte Termin in einer Schule bis zum Ende der Osterferien. Es gab auch vorher keine Jubelschreie in den Klassenzimmern, als sich herumsprach, dass der Unterricht jetzt für drei Wochen ausfällt. Alle hatten ein eigenartiges Gefühl, auch die Schüler. Und selbst der Gottesdienst am Sonntag wurde abgesagt.
Wir alle haben so eine Situation noch nie erlebt und wir sind besorgt wie es weiter geht, jeden Tag erhöht sich die Zahl der Infizierten, die Prognosen über das, was kommen wird, sind unterschiedlich, aber alle sorgenvoll.

Der Himmel verdunkelt sich gerade, unsere Sorgen wachsen, unsere Bewegungsfreiheit wird immer mehr eingeschränkt.

So ähnlich stell ich mir die Situation vor, als Noah als Letzter die Arche betritt und noch nicht weiß, wie sich alles entwickeln wird. Klar, wenn Noah schon gewusst hätte, wie diese bedrohliche Geschichte ausgeht, dann wäre er sehr viel ruhiger gewesen. Aber jetzt in dieser Situation ist nichts klar.

Noch zieht sich der Himmel auf dem Foto zu und von der Sonne ist nichts zu sehen. Doch mitten in den dunklen Wolken leuchtet ein Regenbogen auf.

»Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde. Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.«

Wir haben noch ungewisse Wochen vor uns. Aber ich glaube fest daran, dass Gott die Welt und uns Menschen, so wie damals, nicht im Stich lassen wird. Der Regenbogen ist auch für uns heute ein Zeichen, dass Gott bei uns ist in dunklen Zeiten – und dass diese schweren Zeiten auch ein Ende haben werden. Und unser Auftrag: aufeinander achten, uns helfen und unterstützen!


Ihr Hans Burkhardt, Pfarrer

Ein Segensgebet

Es segne uns Gott der Vater, der diese Welt und uns geschaffen hat und erhält.

Der wirkt durch die Klugheit und das Wissen von Menschen, um zu helfen und zu heilen.

Es segne uns Gott der Sohn, der uns liebt und begleitet in all unseren Sorgen und Gedanken.

Der uns durchs Leben trägt, wenn wir nicht wissen, wo und wie wir gehen sollen.

Es segne uns Gott der Heilige Geist, der uns Hoffnung schenkt für dieses Leben und darüber hinaus.

Der uns Kraft und Mut gibt, andere Menschen zu lieben und ihnen zu helfen.

So segne uns der dreieinige gnädige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

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